Das Dorf Stonetop
Größe Dorf (~300 Seelen)
Bevölkerung +0
Wohlstand +0
- Handel mit …
- Gordins Grube (Gordin's Delve; Metall, Werkzeug)
- Marschrand (Marshedge; Textilien, Kräuter, Glas)
Ressourcen
- Ackerbau (Bohnen, Kartoffeln, Hafer, Gerste)
- Jagd/Fallenstellerei (Pelz, Fleisch, Häute)
- Brennerei (Whisky)
- Stein (aus der Alten Mauer gebrochen)
- Zisterne (gefüllt mit Regen, Schnee)
- Handwerker (Hebamme, Töpfer, Wirt, Schmied, Gerber)
- Zwei Zugpferde, zwei eiserne Pflüge, zwei Karren, ein Wagen
Verteidigung +0
- Dorfmiliz
- Der Ringwall (niedrig, aus Stein)
- Drei Wachtürme
- Speere & Schilde in jedem Haus
- Einige Bögen
Ein Bauerndorf am Ostrand des Flachlands Das Flachland, auf einer Anhöhe mit Blick über den Großen Wald Der Große Wald. Ein gewaltiger, runenverzierter Megalith erhebt sich inmitten einer Ansammlung gedrungener Steinhäuser, umgeben von einem Bogen aus Ackerland.
Die SC nennen dieses Dorf ihr Zuhause. Es ist eine eng verbundene Gemeinschaft, arm, aber ein guter Ort zum Leben. Von jedem wird erwartet, dass er seinen Teil beiträgt, doch kaum jemand denkt schlecht über die, die vom Unglück getroffen werden. Das Dorf hält zusammen; seine Gemeinschaft ist seine Stärke.
Orte
- Der Stein ist weit über 15 m hoch und mit verblassten Runen verziert. Er scheint noch älter zu sein als die Ruinen der Erbauer (Makers, Die Erbauer), auf denen das Dorf gegründet wurde. Wenn Stürme aufziehen, schlagen immer wieder Blitze in den Stein ein.
- Die Zisterne ist ein unterirdisches Gewölbe, eindeutig ein Werk der Erbauer. Die Einheimischen füllen sie mit Regen, Schnee und Wasser aus dem Bach Der Bach.
- Das Wirtshaus ist eine große Halle, in der sich die Leute nach Sonnenuntergang treffen, um zu trinken und gesellig zu sein. Es bietet Reisenden einen Schlafplatz auf dem Boden und unter demselben Dach einen kleinen Stall. Hier werden die Pferde des Dorfes gehalten.
- Der Kornspeicher ist ein Lagerhaus, das auf den Grundmauern einer Erbauer-Ruine errichtet wurde. Hier werden die Lebensmittel gelagert. Alle tragen bei, alle teilen.
- Der Pavillon der Götter ist ein offener Bau mit Schreinen für Aratis Aratis, die Gesetzeshüterin, Danu Danu, die Erdmutter, Helior Helior, der Tagbringer, Tor Tor, der Regenmacher und vielleicht weitere. Näher kommt Stonetop einem Tempel nicht.
- Der Ringwall ist eine hüfthohe Mauer aus Feldsteinen, 60 bis 90 cm dick. Ernsthafte Plünderer hält er nicht ab, bietet aber im Notfall ein wenig Deckung. Die Häuser jenseits davon sind neuer, erbaut von Zugezogenen oder jüngeren Familien.
- Entlang des Ringwalls stehen Wachtürme, etwa 3,5 m hoch. Einer im Norden, einer im Südosten, einer im Südwesten. Die Dorfbewohner halten nachts abwechselnd Wache.
- Ein Serpentinenpfad führt die Anhöhe hinab zum Bach Der Bach und zum Großen Wald Der Große Wald. Der Aufstieg dauert 10-15 Minuten, mit schwerer Last länger.
- Die Felder erstrecken sich rund um das Dorf, insgesamt etwa 400 Hektar. Ein Drittel des Landes liegt jedes Jahr brach, auf dem Rest wachsen Gerste, Hafer, Bohnen und Kartoffeln. Die Bauern bestellen die Felder gemeinschaftlich statt als Familienparzellen.
- Die Alte Mauer umschließt die Felder, etwa 1,5 km vom Stein selbst entfernt, am Ende der Weststraße (West Road, Die Straßen der Erbauer). Einst war sie offensichtlich ein mächtiger Schutzwall, doch sie ist eingestürzt und im Lauf der Zeitalter verschüttet worden. Wenn die Dorfbewohner Steine zum Bauen brauchen, graben sie sie aus der alten Mauer aus und schaffen sie ins Dorf.
Fragen
- Was ist deine liebste Geschichte darüber, wie der Stein entstanden ist?
- Auf welche kleine Weise gehen die Einheimischen im Alltag mit dem Stein um?
- Woran erinnern dich die Runen auf dem Stein?
- Was behaupten Gelehrte aus dem Süden über den Ursprung des Steins? Warum hältst du das für Unsinn?
- Wie sieht die Öffnung der Zisterne aus? Eine niedrige Steinmauer? Ein Gebäude über einem offenen Schacht? Ein Spalt in der Erde? Oder was sonst?
- War, soweit du weißt, schon einmal jemand unten in der Zisterne? Was hat er angeblich gefunden?
- Wie ist das Wirtshaus aufgeteilt? Welches ist das auffälligste Einrichtungsstück?
- Wo spielen die Kinder am liebsten?
- Wohin schleichen sich die Jugendlichen für ein Stelldichein?
Eindrücke
Immer
- Die Luft: kribbelnd, ein leichter Geruch nach Ozon
- Menschen und Tiere: von lautem Lärm unbeeindruckt
- Stimmen: immer ein wenig erhoben
- Hühner, Ziegen, Schafe, Schweine, Katzen, Hunde: überall, zwischen den Füßen, meckernd, bellend, gackernd
- Kinder: spielend, weinend, schreiend, Botengänge machend, Hausarbeiten erledigend
- Leute an der Zisterne: tratschend und plaudernd
- Das Wirtshaus: Musik, Gesang, Tanz, Geplauder
Tätigkeiten
- Kochen, Getreide mahlen, backen
- Spinnen, weben, nähen, Handarbeiten
- Fett auslassen, Öl & Binsenlichter herstellen
- Pferche, Ställe, Häuser, Kleidung säubern
- Wasser holen & schleppen, zur Zisterne und von ihr
- Schmiedearbeit, Gerberei, Töpferei, Geburtshilfe
- Instandhaltung (Gebäude, Kleidung, Werkzeug usw.)
- Nachts die Wachtürme besetzen
- Üben mit Speer und Schild
Frühling
- Tropf, tropf, tropf von Schnee, der von den Dächern schmilzt und sich in Krügen und Pfützen sammelt
- Der Geruch von Regen auf trockener Erde in einer Brise aus dem Süden
- Hoffnungsvolles Grün, das durch totbraunes Gras und Erdreich sprießt
- Nackte Haut, die die noch kühle Sonne genießt; fröhliche Stimmen; Lächeln und Lieder
Tätigkeiten
- Winterkartoffeln ernten
- Saat ausbringen, Bohnen/Kartoffeln pflanzen
- Den Boden eggen (um Saat und Pflanzungen zu bedecken)
- Vögel von den Feldern verscheuchen (Kinderarbeit)
- Mist ausbringen & Brachfelder pflügen
- Ziegen und Schafe lammen lassen
- Frühlingsgemüse ernten
- Gärten roden und bepflanzen
- Totholz als Feuerholz sammeln/schlagen
- Pelzfallen stellen, etwas Jagd (für Fleisch)
Fragen
- Worauf freust du dich jeden Frühling am meisten?
- Welche Riten gehen der Aussaat auf den Feldern voraus?
Sommer
- Blendende Sonne draußen, höhlenartige Dunkelheit drinnen
- Feldfrüchte, die sich in der Brise wiegen und wogen
- Glühwürmchen wie Galaxien über den Feldern in der Abenddämmerung
- Dunkle Gewitterwolken, die sich im Süden auftürmen, grollen, blitzen
- KRAWUMM des Donners, grelles Aufleuchten, wenn der Blitz den Stein trifft Tätigkeiten
- Heu machen (aus Flachlandgras, auf Brachfeldern)
- Feldfrüchte/Gärten jäten
- Mist ausbringen und Brachfelder erneut pflügen
- Zicklein und Lämmer entwöhnen
- Ziegen melken, Schafe scheren
- Sommergemüse ernten
- Beeren pflücken, in den Gärten und im Wald
- Etwas Jagd/Fallenstellerei (für Fleisch, nicht Pelz)
Fragen
- Welches Vorhaben schiebst du schon lange vor dir her und hoffst, es diesen Sommer zu erledigen?
- Wie begeht das Dorf den Mittsommer?
Herbst
- Feldfrüchte, die schwer von Korn nicken, der Große Wald in flammenden Farben
- Arbeitslieder, Rufe und Gelächter, angestrengtes Ächzen
- Rote Wangen, sichtbarer Atem in der Morgenluft
- Kalter, stetiger Regen
Tätigkeiten
- Bohnen, Gerste, Hafer, Kartoffeln ernten
- Heruntergefallenes Korn auf den Feldern nachlesen (Kinderarbeit)
- Dreschen, worfeln, sieben, die Ernte einlagern
- Brachland pflügen und Winterkartoffeln pflanzen
- Herbstgemüse ernten und haltbar machen
- Ziegen und Schafe decken lassen
- Im Wald Nüsse und Früchte sammeln
- Viel Jagd/Fallenstellerei (Pelz & Fleisch)
- (Wenn möglich): Bauholz aus dem Vorgebirge Das Vorgebirge schlagen
Fragen
- Was ist dein liebstes Herbstessen oder -getränk?
- Wie feiert das Dorf die Ernte?
Winter
- Dächer unter dicken weißen Decken
- Festgetretene Pfade im Schnee, braun und grau
- Umhänge, fest zugezogen gegen einen beißenden Wind
- Familien um den Herd versammelt, die Hände mit Arbeiten im Haus beschäftigt
- Hefiger Geruch gärender Gerste
Tätigkeiten
- Schnee für die Zisterne sammeln
- Whisky brennen & reifen lassen
- Das Vieh versorgen, Mist aufhäufen
- Viel Fallenstellerei (für Pelz)
- Jagen, soweit möglich (für Fleisch)
- Vieh nach Bedarf schlachten/zerlegen
Fragen
- Was ist das Schlimmste/Schönste an diesen langen, kalten Nächten?
- Wie begehen die Einheimischen die Wintersonnenwende/das neue Jahr?
Namen
Walisisch und walisisch inspiriert: Aderyn, Aeronwen, Afanen, Afon, Alun, Andras, Aneirin, Awstin, Bedwyr, Berwyn, Betrys, Braith, Briallen, Bronwen, Bryn, Cadi, Cadoc, Cadwygan, Caron, Cefin, Ceinwen, Ceridwyn, Cerys, Colwyn, Deiniol, Dilwen, Dylis, Eifion, Eirlys, Eluned, Emrys, Enfys, Eurwen, Gaenor, Garet, Gethin, Glyndir, Heledd, Hywel, Ifan, Iorwerth, Iwan, Leuca, Lewela, Linos, Mado, Maldwyn, Malon, Mared, Marged, Martyn, Meirion, Menwen, Mererid, Neirin, Nia, Ofydd, Olwyn, Owain, Padrig, Parry, Pryce, Pryder, Rheinal, Rhisiart, Rhosyn, Rydderch, Sawyl, Siana, Sioned, Talfryn, Tegid, Tiwlip, Tomos, Tudyr, Winifred, Yorath.
Die Leute
Rund 300 Seelen leben in Stonetop, etwa 50 Familien. Jeder kennt jeden, zumindest dem Namen und dem Ruf nach. Die meisten Familien leben schon seit vielen Generationen hier, durch Verwandtschaft und Heirat miteinander verbunden.
Das Dorf ernährt nur wenige hauptberufliche Handwerker: einen Schmied, einen Gerber, einen Töpfer, eine Hebamme und einen Wirt. (5 Seelen, dazu 5-10 Gehilfen/Lehrlinge)
- Jäger und Fallensteller durchstreifen den Wald nach Fleisch und Pelz und sammeln außerdem Früchte, Gemüse, Pilze und brauchbares Holz. Die Fallensteller erwirtschaften einen Großteil des Wohlstands des Dorfes, doch die Jäger streifen weiter umher und genießen mehr Ansehen. (10-20 Seelen)
- Bauern bestellen die Felder und erzeugen die Grundnahrungsmittel des Dorfes. Harte, körperliche Arbeit. Die meisten üben nebenbei „kleinere“ Handwerke aus, etwa Zimmerei, Steinmetzarbeit, Dachdeckerei, Viehzucht, Brennerei usw. (~75 Seelen)
- Hausleute halten das Dorf am Laufen. Sie kochen, putzen, pflegen die Gärten, spinnen, weben, säen, hüten die Kinder, üben ein Dutzend kleinere Handwerke aus und führen überhaupt den Haushalt. Familien haben oft 2 oder 3 Hausleute aus verschiedenen Generationen. (~100 Seelen)
- Älteste haben sich von den Feldern oder den Mühen der Haushaltsführung zurückgezogen, helfen aber noch, wo sie können. Viele dienen dem Dorf weiterhin als Hüter von Überlieferung und Weisheit. (~25 Seelen)
- Kinder spielen, lernen und wachsen. Sie helfen auch bei den Hausarbeiten, hüten das Vieh, verscheuchen Vögel von den Feldern, sammeln Nahrung am Bach, schleppen Wasser, passen auf jüngere Kinder auf und so weiter und übernehmen immer mehr Verantwortung, je älter sie werden. (~100 Seelen)
Haus & Herd
Die Häuser sind niedrig und gedrungen, aus Steinen der Alten Mauer gebaut. Die Dächer sind mit Gerstenstroh gedeckt. Jedes wird von einer Feuerstelle in der Mitte beheizt. Die meisten haben einen kleinen Keller, einen Webstuhl, einen kleinen Gemüsegarten und Pferche für das Vieh (drinnen und draußen).
Familien vererben ihre Häuser von Generation zu Generation. Größere Familien bewohnen mitunter zwei oder sogar drei benachbarte Gebäude. Gelegenheitlich werden gleich außerhalb des Ringwalls neue Häuser gebaut.
Die Hausleute mahlen das Getreide mit Handmühlen (denn das Dorf hat keine Mühle), um Fladenbrot, Brei, Eintopf, Bier und Whiskymaische herzustellen. Sie fangen Regenwasser in Tongefäßen auf oder schöpfen Wasser aus der Zisterne. Gewaschen wird unten am Bach Der Bach, doch selten geht jemand allein dorthin.
Kleidung besteht meist aus Leder, Pelz und handgesponnener Wolle. Gürtel, Beutel, Halsreifen und Fibeln sind verbreitet. Schuhe werden aus einem einzigen Stück Leder geschnitten, mit Laschen, die sich um die Füße legen und zu einer einfachen Sandale oder einem Schlupfschuh verschnürt werden. Für „Stiefel“ zieht man dicke Wollsocken dazu, vielleicht mit Pelz gefüttert.
Bauholz ist verhältnismäßig knapp. Wegen des Pakts (Compact, Der Große Wald) fällen die Dorfbewohner keinen lebenden Baum im Großen Wald. Man sammelt Totholz als Feuerholz und für kleinere Vorhaben und zieht rund um die Felder und die Alte Mauer Schösslinge für Speere, Bögen und Pfeile. Größere Bauvorhaben erfordern es, Bauholz einzuhandeln oder zum Holzschlagen ins Vorgebirge Das Vorgebirge zu ziehen.
- Wo wohnt ___?
- An welcher Aufgabe oder Hausarbeit bist du gerade?
- Was ist das Schönste/Schlimmste an dieser Arbeit?
- Was kocht auf dem Herd?
- Was hier sorgt dafür, dass es sich wie Zuhause anfühlt?
- Was an deinem Zuhause würdest du ändern, wenn du könntest?
Handel & Gewerbe
Stonetops Wirtschaft beruht auf Zusammenarbeit und Teilen, Tausch und Handel, Geschenken und Gefälligkeiten, Schulden und Ehre. „Läden“ gibt es nicht, und Preise stehen nicht fest. Unter Nachbarn werden Münzen selten benutzt; die sind für Fremde und durchreisende Händler. Die Ernte von den Feldern kommt in den Kornspeicher und wird an die Haushalte zugeteilt.
Jede Familie pflegt ihre eigenen Gärten (Gemüse, Kürbisse, Obst und Kräuter) und ihr eigenes Vieh (Hühner, Ziegen, Schafe, einige Schweine).
Die Leute üben nebenbei Handwerke aus (Spinnen, Weben, Nähen, Lederarbeit, Dachdecken, Zimmerei, Whiskybrennen, Steinmetzarbeit, Viehzucht usw.). Nachbarn tauschen freigiebig Waren und Gefälligkeiten, ohne sich groß darum zu sorgen, ob der Tausch „gerecht“ ist. Wenn du etwas brauchst, das jemand gerade nicht benutzt, leiht er es dir wahrscheinlich oder überlässt es dir sogar. Vielleicht hilfst du ihm nächsten Monat, sein Dach zu flicken, oder dein Mann schickt ihm einen Krug aus seinem nächsten Whiskybrand hinüber.
Jäger, Fallensteller, Sammler und hauptberufliche Handwerker teilen ihre Fertigkeiten und Waren meist freigiebig, so wie die Bauern ihre Ernte teilen.
Dennoch werden sie oft mit Dankesgeschenken anderer Haushalte überhäuft, und all diese Stellungen bringen im Dorf Achtung und Ansehen mit sich.
Mindestens einmal pro Jahreszeit (außer im Winter) kommen Händler vorbei. Die aus Marschrand Marschrand bringen Textilien, Seile, Salz, Kräuter, Glas und feinere Waren aus Lygos und dem Süden Lygos und der Süden. Händler aus Gordins Grube Gordins Grube bringen Metalle, Werkzeug und manchmal Bauholz. Beide sind scharf auf Whisky und Pelze. Händler, die nach Gordins Grube unterwegs sind, interessieren sich stets für Getreide und Vieh.
- Welches Vieh hält dein Haushalt?
- Worauf aus deinem Garten (dem deiner Familie) bist du (ist sie) am stolzesten?
- Wer hat dir beigebracht, wie man ___?
- Wer im Dorf ist der beste Weber/Zimmermann/___?
- Wer im Dorf gilt als Faulpelz?
- Wer kümmert sich meist um den Handel mit Fremden?
Whisky
Whiskybrennen ist eine örtliche Tradition. Die meisten Haushalte haben eine einfache Brennblase und brennen jedes Jahr ein oder zwei Chargen. Man lässt Gerstenmaische gären, destilliert sie zu Schwarzgebranntem und lässt diesen ein paar Wochen in einem Tonkrug mit gerösteten Holzspänen reifen. Und wieder von vorn. Eine Handvoll Einheimischer (vielleicht der Wirt?) betreibt größere Brennereien mit ausgekohlten Holzfässchen oder Fässern.
Stonetop-Whisky ist ein hochgeschätztes Handelsgut und eines der wichtigsten Ausfuhrgüter des Dorfes. Außerhalb des Dorfes versteht man die Geheimnisse seiner Herstellung kaum, und selbst Ausgewanderte hatten Mühe, ihn andernorts nachzumachen.
- Wer im Dorf brennt den besten Whisky?
- Woher stammt der örtlichen Überlieferung nach die Kunst des Whiskybrennens?
- Warum, glaubst du, ist es Fremden nicht gelungen, das Verfahren nachzuahmen?
- Welche geheime Zutat/welcher geheime Arbeitsschritt macht deinen Whisky (den deiner Familie) einzigartig?
Verwaltung
Stonetop hat keine Regierung, nur Anführer.
Jeder weiß, wer sie sind: die Weisen, die Gewitzten, die Tapferen. Das ist nichts Förmliches.
- Wenn große Entscheidungen anstehen, wie trifft das Dorf sie? (Eine große Versammlung? Ein Ältestenrat? Oder was sonst?)
- Wer teilt die Ernte aus dem Kornspeicher zu?
- Wessen Führung folgen die Bauern?
- Auf wen hören die Hausleute?
- Wen respektieren die Jäger/Fallensteller?
- An wen wenden sich die Leute, um Streit zu schlichten/Prügeleien zu beenden/Ärger zu regeln?
- Welche Folgen haben Lüge/Diebstahl/Körperverletzung/Mord usw. traditionell?
Verteidigung
Von gesunden Erwachsenen wird erwartet, dass sie kämpfen und das Dorf im Notfall schützen können. Jeder hat einen Speer, einen runden Holzschild und vielleicht einen Bogen.
Die Leute wechseln sich beim Wachdienst ab und besetzen jede Nacht die Wachtürme. Die größte Sorge gilt Ungeheuern aus dem Großen Wald Der Große Wald, besonders crinwin Crinwin, und Banditen Das Flachland oder dem Hügelvolk (Hillfolk, Das Hügelvolk), die aus dem Flachland Das Flachland heranziehen, um zu plündern. In den meisten Nächten aber hat man es schlimmstenfalls mit Langeweile, Nervosität und schlechtem Wetter zu tun.
- Wer drillt die Miliz? Wo wird für gewöhnlich geübt?
- Gab es die Wachtürme schon immer, oder sind sie neu?
- Wie werden die Wachschichten eingeteilt?
- Was ist das Schlimmste am Wachdienst?
- Was ist das Beste daran?
- Wie hältst du dich wach?
- Wie melden die Wachen Ärger?
Kultur und Überlieferung
Stonetop teilt seine Sprache mit Marschrand Marschrand, auch wenn sich die Mundarten deutlich unterscheiden. Viel Überlieferung wird mündlich weitergegeben, in Geschichten, Liedern und Gedichten.
Die örtlichen Verzierungen erinnern an die Runen, die in den Stein selbst gemeißelt sind, und an die Muster auf den Erbauer-Ruinen, aus denen das Dorf erbaut wurde.
Tor (Regenmacher, Gewitterwolke, Bestientöter, Tor, der Regenmacher) ist der beliebteste Gott und wird mit dem Stein selbst in Verbindung gebracht. Im Pavillon der Götter gibt es außerdem Schreine für Aratis Aratis, die Gesetzeshüterin, Danu Danu, die Erdmutter, Helior Helior, der Tagbringer und vielleicht für andere örtliche Götter oder Geister Götter und Religion.
- Welche Kleidung/Zeichen/Merkmale sind typisch für die Leute von Stonetop?
- Welches Spiel/welcher Zeitvertreib/welche Tradition gibt es nur in Stonetop?
- Was ist deine liebste Geschichte aus Stonetops Vergangenheit?
- Was ist die gruseligste Geschichte, die die Ältesten erzählen?
- Auf welche offensichtlichste Weise ehren die Einheimischen Tor?
- Wie begeht oder feiert man eine Geburt?
- Wie begeht man das Erwachsenwerden?
- Was geschieht mit den Toten?
- Verehren oder beachten die Leute irgendwelche örtlichen Geister (von Haus oder Herd, von Feld oder Bach, ihrer Ahnen usw.)? Wie?
Aufhänger
- Zwei junge Leute wollen heiraten, trotz der Einwände (eines?) ihrer Eltern
- Draußen liegengelassenes Werkzeug ist verschwunden; jetzt verschwinden auch Dinge aus den Häusern
- Ein Dorfbewohner tötet einen anderen, als ein hitziger Streit außer Kontrolle gerät
- Ein Starenschwarm und ein grwgnach Die Geister der Wildnis machen die Frühjahrsaussaat unmöglich
- Eine Dürre Tor, der Regenmacher sucht das Land heim und droht Ruin und Unheil zu bringen
- Ein Händler, auf den die SC gezählt haben, kommt nicht
- Banditen Das Flachland drohen, die Ernte niederzubrennen, wenn man ihnen keinen Tribut zahlt
Geheimnisse
Die folgenden Dinge entscheidest du gemeinsam mit deiner Runde.
Der Stein
Woher stammt der Stein? Warum zieht er Blitze vom Himmel an? Wer hat die uralten Runen in ihn gemeißelt, und was bedeuten sie? Welche anderen Geheimnisse birgt er? Vielleicht …
- ist der Stein ein Splitter einer Urmacht Urmächte, einst von den Erbauern verehrt;
- markiert er Tors Tor, der Regenmacher eigenes Grab;
- wurde er aus Tors Faust (Tor's Fist, Das Weißzahngebirge) gehauen und vom Gott selbst hier aufgestellt;
- ist er der versteinerte Überrest der Sturmfängerin (Stormcatcher, Der Verfallene Turm);
- bindet er eine Emanation der Dinge in der Tiefe;
- leitet er Blitze, um ein Artefakt tief unter dem Dorf mit Kraft zu speisen;
- wurde er von den Sturmherren (Tempest Lords, Die Sturmherren) von weit her über Land und Meer hierhergebracht;
- ist er eine Kombination des Obigen; oder
- etwas völlig anderes.
Die Zisterne
Was ist dort unten wirklich? Wozu haben die Erbauer Die Erbauer sie gebaut? Vielleicht …
- ist sie mit einem Gefüge aus Kammern und Tunneln verbunden;
- schlummert etwas Böses im Wasser;
- verbirgt sie ein Arkanum, etwa eine Abwandlung der Runen der Bewahrung (Preserving Runes, Runen der Bewahrung) oder des Banns der Stillen Wasser (Ward of Still Waters, Schutz der Stillen Wasser);
- ist sie einfach nur ein großes Gewölbe zur Wasserspeicherung (auch die Erbauer mussten trinken);
- ist sie eine Kombination des Obigen; oder
- etwas völlig anderes.
Ruinen der Vergangenheit
Was war dieser Ort zur Zeit der Erbauer? Vielleicht war er …
- eine Grenzfestung der Steinherren (Stone Lords, Die Steinherren);
- ein Handelsposten der Grünen Herren (Green Lords, Die Grünen Herren) aus der Zeit vor dem Aufstand der Fae Die Fae, wo sie mit anderen Erbauern Geschäfte machten;
- ein Vorposten der Sturmherren Die Sturmherren, bewacht von der Sturmfängerin Der Verfallene Turm und ihrem Turm, ehe er verfiel;
- eine freie Stadt und ein Markt, wohin die verschiedenen Erbauer kamen, um zu handeln und zu lernen;
- ein Pilgerort der Erbauer, ein Tempel für welche Götter oder Mächte auch immer sie verehrten;
- eine Kombination des Obigen, die sich vielleicht im Lauf der Zeit wandelte; oder
- etwas völlig anderes.
Die Antwort sollte sich in anderen Einzelheiten widerspiegeln und von ihnen widergespiegelt werden. War dies eine Grenzfestung der Steinherren, könnten sich Brocken der Alten Mauer am Fuß der Anhöhe finden, unten im Großen Wald. War es ein Vorposten der Sturmherren, trügen Steine der Alten Mauer Schnitzereien wie die im Verfallenen Turm Der Verfallene Turm.
Ursprünge
Das Dorf steht hier seit mindestens einem Dutzend Generationen, doch die wahren Ursprünge seiner Leute liegen im Dunkel des Geheimnisses und widersprüchlicher Volkssagen.
Woher kamen die Leute von Stonetop?
Was hat sie dazu gebracht, sich hier niederzulassen? Vielleicht waren sie …
- Untertanen der Sturmfängerin Der Verfallene Turm, die hierher flohen, als ihr Turm fiel;
- befreite Diener der Steinherren Die Steinherren und Flüchtlinge vor den Hügelgrabbauern (Barrow Builders, Die Hügelgrabbauer);
- Auswanderer von östlich des Grauenflusses (Dread River, Der Grauenfluss), entfernte Verwandte der Manmarcher (Nord-Manmarch und Süd-Manmarch)
- Auswanderer von jenseits der Huffelgipfel (Huffel Peaks, Die Huffelgipfel), die vor den kochenden Meeren flohen und hier Zuflucht fanden;
- ein Volk außerhalb von Zeit und Raum, das aus dem Portal unter dem Verfallenen Turm Der Verfallene Turm hervorkam;
- eine Kombination des Obigen; oder
- etwas völlig anderes.